* 40 *

40. Die Begegnung
Alther

Lähmende Stille legte sich über die Muriel zwei.

Nur eine kurze Paddelstrecke entfernt lag die Vergeltung im Nieselregen vor Anker, mitten in der Tiefwasserrinne des Flusses. Das große schwarze Schiff bot einen überwältigenden Anblick: Der mächtige Bug ragte wie eine Klippe steil in die Höhe, und da die Segel aufgerollt waren, stachen die beiden hohen Masten wie schwarze Knochen gegen den bewölkten Himmel ab. Im Grau des frühen Nachmittags umgab das Schiff eine unheimliche Stille. Keine Möwe kreiste über ihm in der Hoffnung auf Küchenabfälle. Kleine Boote, die auf dem Fluss fuhren, flüchteten bei seinem Anblick in die seichten Uferzonen. Lieber riskierten sie, auf Grund zu laufen, als der berüchtigten Vergeltung zu nahe zu kommen. Eine dicke schwarze Wolke hatte sich über den Masten zusammengeballt und warf einen dunklen Schatten auf das Schiff, und am Heck wehte unheilvoll eine blutrote Flagge mit drei schwarzen Sternen.

Auch ohne die Flagge hätte Nicko sofort gewusst, wem das Schiff gehörte. Kein anderes Schiff war mit dem tiefschwarzen Teer gestrichen, den DomDaniel benutzte. Und kein anderes Schiff hätte eine so unheilvolle Stimmung ausstrahlen können. Wild gestikulierend gab er Jenna und Junge 412 zu verstehen, dass sie zurückpaddeln sollten, und Sekunden später lag die Muriel zwei sicher hinter der letzten Biegung des Deppen Ditch.

»Was ist das für ein Schiff?«, flüsterte Jenna.

»Das ist die Vergeltung«, antwortete Nicko ebenso leise. »DomDaniels Schiff. Es wartet bestimmt auf den Lehrling. Ich wette, dass die kleine Kröte an Bord will. Gib mir das Fernrohr, Jen.«

Nicko setzte das Fernrohr an und sah seine Befürchtung bestätigt. Im Schatten, den der hohe schwarze Rumpf des Schiffes warf, lag das Kanu des Jägers. Neben der Vergeltung wirkte es winzig. Es schaukelte leer auf den Wellen und war an einer Strickleiter festgemacht, die an Deck führte.

Der Lehrling hatte seine Verabredung eingehalten.

»Zu spät«, sagte Nicko. »Er ist bereits an Bord. Oh, igitt, was ist denn das? Ist ja ekelhaft. Es ist aus dem Kanu gekrochen. So was von schleimig. Aber es klettert locker die Strickleiter hoch. Wie ein hässlicher Affe.« Nicko schüttelte sich.

»Kannst du den Lehrling sehen?«, flüsterte Jenna.

Nicko ließ das Fernrohr die Strickleiter hinaufwandern. Er nickte. Tatsächlich. Der Lehrling war fast oben, hatte aber innegehalten und blickte entsetzt nach unten zu der Kreatur, die sehr schnell kletterte. Augenblicke später war der Magog bei ihm und kroch, eine knallgelbe Schleimspur auf seinem Rücken hinterlassend, einfach über ihn hinweg. Beinahe hätte der Lehrling den Halt verloren. Er taumelte kurz, riss sich aber zusammen und erklomm mühsam die letzten Sprossen. An Deck brach er zusammen und blieb liegen, sodass er nicht mehr zu sehen war.

Geschieht ihm recht, dachte Nicko.

Sie beschlossen, sich die Vergeltung genauer anzusehen. Sie machten die Muriel zwei an einem Felsen fest und überquerten den Strand, auf dem sie nach ihrer Flucht aus der Burg ein Mitternachtspicknick veranstaltet hatten. Jenna bog als Erste um die Ecke. Der Schreck fuhr ihr in die Glieder. Da war schon jemand. Sie duckte sich hinter einen alten Baumstamm. Junge 412 und Nicko prallten von hinten gegen sie.

»Was ist denn?«, fragte Nicko flüsternd.

»Da ist jemand am Strand«, raunte Jenna. »Vielleicht jemand vom Schiff. Eine Wache.«

Nicko spähte um den Baumstamm herum und grinste. »Es ist niemand vom Schiff.«

»Woher willst du das wissen?«, fragte Jenna. »Könnte doch sein.«

»Weil es Alther ist.«

Alther Mella saß am Strand und starrte bedrückt in den Nieselregen. Seit Tagen wartete er hier in der Hoffnung, dass jemand aus der Hüterhütte auftauchte. Er hatte wichtige Neuigkeiten.

»Alther?«, flüsterte Jenna.

»Prinzessin!« Das von Sorgen gezeichnete Gesicht des Geistes hellte sich auf. Er schwebte zu Jenna hinüber und umarmte sie herzlich. »Oh, ich glaube, du bist gewachsen, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben.«

Jenna legte den Finger auf die Lippen. »Pst, Alther, sie könnten uns hören.«

Er blickte überrascht. Er war es nicht gewohnt, dass Jenna ihm Vorschriften machte.

»Sie können mich nicht hören.« Er kicherte. »Nur wenn ich will. Und euch können sie auch nicht hören – ich habe einen Schreischutzschirm gezaubert. Die hören keinen Ton.«

»Ach, Alther«, sagte Jenna, »es ist so schön, dich zu sehen. Findest du nicht, Nicko?«

Nicko grinste übers ganze Gesicht. »Doch.«

Alther sah Junge 412 schelmisch an. »Hier haben wir ja noch jemanden, der gewachsen ist.« Er schmunzelte. »Die Burschen von der Jungarmee sind alle so schmal wie ein Handtuch. Ich sehe mit Freuden, dass du zugenommen hast.«

Junge 412 lief rot an.

»Er ist jetzt auch nett, Onkel Alther«, sagte Jenna zu dem Geist.

»Vermutlich war er das schon immer«, erwiderte Alther, »aber bei der Jungarmee darf man eben nicht nett sein. Es ist verboten.«

Er lächelte Junge 412 an.

Junge 412 lächelte schüchtern zurück.

Sie saßen im Regen am Strand, außer Sicht der Vergeltung.

»Wie geht es Mum und Dad?«, fragte Nicko.

»Und Simon?«, schob Jenna nach. »Was ist mit Simon?«

»Ach, Simon«, sagte Alther. »Simon ist nicht mehr im Wald bei eurer Mutter. Er hat sich davongeschlichen. Wie es scheint, wollten er und Lucy Gringe heimlich heiraten.«

»Wie?«, sagte Nicko. »Simon hat geheiratet?«

»Nein. Gringe hat davon Wind bekommen und Simon an die Gardewächter verraten.«

»Oh, nein!«, stöhnten Jenna und Nicko.

»Ach, macht euch um Simon keine Sorgen«, sagte Alther seltsam teilnahmslos. »Ich weiß nicht, wie er es angestellt hat, aber er war wochenlang im Gewahrsam des Obersten Wächters, und dann kam er plötzlich frei und sah aus, als hätte er Ferien gemacht. Allerdings habe ich so meine Vermutungen.«

»Was meinst du damit, Onkel Alther?«, fragte Jenna.

»Oh, es ist wahrscheinlich nichts, Prinzessin.« Alther hatte offenbar keine große Lust, mehr über Simon zu sagen.

Junge 412 brannte eine Frage auf der Zunge, nur fand er es komisch, mit einem Geist zu sprechen. Aber er musste Gewissheit haben, also fasste er sich ein Herz und fragte: »Ah, Verzeihung, aber was ist aus Marcia geworden. Geht es ihr gut?«

Alther seufzte. »Nein.«

»Nein?«, wiederholten drei Stimmen im Chor.

»Sie haben sie in eine Falle gelockt.« Alther runzelte die Stirn. »Der Oberste Wächter und die Rattenzentrale. Seine Ratten haben die Zentrale übernommen. Genauer gesagt, DomDaniels Ratten. Sie haben früher seinen Spitzeldienst in den Ödlanden geleitet. Haben einen ganz üblen Ruf. Sind vor Jahrhunderten mit den Seuchenratten hier aufgetaucht. Eine böse Sache.«

»Soll das heißen, dass die Botenratte eine von ihnen war?«, fragte Jenna, die Stanley gemocht hatte.

»Nein, nein«, antwortete Alther. »Die Strolche von der Rattenzentrale haben ihn verhaften lassen. Er ist verschwunden. Armer Kerl. Ich gebe ihm keine großen Chancen.«

»Oh, wie furchtbar«, sagte Jenna.

»Und die Botschaft für Marcia war auch nicht von Silas«, sagte Alther.

»Hab ich mir gleich gedacht«, sagte Nicko.

»Sie war vom Obersten Wächter«, fuhr Alther fort. »Als Marcia zum Palasttor kam, um sich mit Silas zu treffen, wurde sie von den Gardewächtern erwartet. Natürlich wäre das für Marcia kein Problem gewesen, wenn sie in den Minuten um Mitternacht gekommen wäre, aber ihre Uhr ging zwanzig Minuten nach. Außerdem hatte sie ihren Talisman weggegeben. Dumme Geschichte. DomDaniel hat das Amulett an sich genommen, und wir müssen leider davon ausgehen, dass er jetzt der Außergewöhnliche Zauberer ist.«

Jenna und Nicko verschlug es die Sprache. Das übertraf ihre schlimmsten Befürchtungen.

»Verzeihung«, wagte Junge 412 zu sagen. Er fühlte sich miserabel. Alles war seine Schuld. Als Marcias Lehrling hätte er ihr helfen können. Es wäre niemals so weit gekommen. »Marcia ist doch noch am ... Leben, oder?«

Alther sah Junge 412 an. Seine verblassten grünen Augen blickten freundlich, und nachdem er von seiner beunruhigenden Gabe, Gedanken zu lesen, Gebrauch gemacht hatte, sagte er: »Du hättest es nicht verhindern können, mein Junge. Sie hätten euch beide gekriegt. Sie war im Verlies Nummer eins, aber jetzt...«

Junge 412 schlug entsetzt die Hände vors Gesicht. Er wusste alles über das Verlies Nummer eins.

Alther legte ihm seinen Geisterarm um die Schulter. »Mach dir keine Sorgen. Ich war die meiste Zeit bei ihr. Es ging ihr gut, und ich nehme an, dass es ihr auch jetzt gut geht. Den Umständen entsprechend. Vor ein paar Tagen, bevor wir mit der Molly ausgelaufen sind, bin ich nur mal kurz weg, um mich um ein paar ... äh ... Angelegenheiten zu kümmern, die ich in DomDaniels Turmzimmern zu erledigen hatte. Als ich ins Verlies zurückkam, war sie fort. Ich habe überall, wo ich konnte, nachgesehen. Ich habe sogar ein paar von den Alten suchen lassen. Ihr wisst schon, die richtig alten Geister. Aber sie leiden unter Gedächtnisschwund und kommen leicht durcheinander. Die meisten kennen sich in der Burg nicht besonders gut aus – plötzlich stehen sie vor einer neuen Mauer oder Treppe und wissen nicht mehr weiter. Sie finden sich nicht mehr zurecht. Gestern musste ich einen aus einem Haufen Küchenabfälle ziehen. Anscheinend war an derselben Stelle früher sein Speisezimmer. Vor ungefähr fünfhundert Jahren. Die Alten sind süß, aber ehrlich gesagt sind sie einem mehr Last als Hilfe.« Alther seufzte. »Ich frage mich allerdings, ob ...«

»Ob was?«, fragte Jenna.

»Ob Marcia nicht vielleicht auf der Vergeltung ist. Bedauerlicherweise kann ich nicht auf dieses verflixte Schiff, um nachzusehen.«

Alther ärgerte sich über sich selbst. Heute würde er jedem Außergewöhnlichen Zauberer raten, zu seinen Lebzeiten möglichst viele Orte aufzusuchen, damit er als Geist in seiner Bewegungsfreiheit nicht so eingeschränkt war wie er selbst. Doch für ihn war es zu spät. Was er im Leben versäumt hatte, konnte er jetzt nicht mehr nachholen. Er musste das Beste daraus machen.

Zum Glück hatte DomDaniel kurz nach Beginn seiner Lehre wenigstens darauf bestanden, ihn auf einen langen und sehr unangenehmen Rundgang durch die dunkelsten Verliese mitzunehmen. Zu der Zeit hätte sich Alther nie träumen lassen, dass er eines Tages darüber froh sein würde. Aber hätte er damals doch nur die Einladung zu dem Fest auf der Vergeltung anlässlich ihres Stapellaufs angenommen ... Er war einer von mehreren jungen Lehrlingsanwärtern, die zu dem Fest auf DomDaniels neuem Spielzeug eingeladen worden waren. Doch er schlug die Einladung aus, weil Alice Nettles am selben Tag Geburtstag hatte. Frauen durften das Schiff nicht betreten. Und Alther wollte Alice an ihrem Geburtstag auf keinen Fall allein lassen. Bei dem Fest schlugen die Lehrlingsanwärter über die Stränge und richteten an Bord so großen Schaden an, dass sie beim Außergewöhnlichen Zauberer nicht einmal mehr eine Stelle als Putzhilfe bekommen hätten. Wenig später wurde Alther sein Lehrling, und danach ergab sich nie wieder eine Gelegenheit, das Schiff zu besichtigen. DomDaniel ließ es nach dem verhängnisvollen Fest zur Reparatur in die Miesbucht bringen. Die Miesbucht war ein schauriger Ankerplatz voller abgetakelter und verrottender Schiffe. Doch dem Schwarzkünstler gefiel die Bucht so gut, dass er sein Schiff dort ließ und jedes Jahr in den Sommerferien hinfuhr.

Sie saßen niedergeschlagen am nassen Strand, aßen die letzten aufgeweichten Brote mit Ziegenkäse und Sardinen und tranken die Flasche Rote-Beete- und Karottensaft vollends leer.

»Manchmal«, sagte Alther nachdenklich, »bedauere ich es sehr, dass ich nicht mehr essen kann ...«

»Aber jetzt nicht?«, beendete Jenna den Satz für ihn.

»Exakt, Prinzessin.«

Jenna zog Petroc Trelawney aus der Tasche und hielt ihm einen klebrigen Klumpen zerquetschte Sardine mit Ziegenkäse hin. Petroc öffnete die Augen und begutachtete das Angebot. Das Steintier war verdutzt. Normalerweise bekam es so etwas nur von Junge 412. Jenna gab ihm sonst immer Kekse. Er aß es trotzdem, bis auf ein Stück Käse, das an seinem Kopf kleben blieb und später in Jennas Tasche wanderte.

Als das letzte matschige Brot gegessen war, sagte Alther ernst: »Kommen wir zur Sache.«

Drei besorgte Gesichter sahen ihn an.

»Hört mir alle zu. Ihr müsst unverzüglich zur Hüterhütte zurück. Und ihr müsst Tante Zelda sagen, dass sie euch alle gleich morgen früh nach Port bringen soll. Alice – sie ist dort jetzt die Oberzollinspektorin – wird euch ein Schiff besorgen. Ihr fahrt in die Fernlande, und ich versuche inzwischen hier, die Dinge zu regeln.«

»Aber ...«, brach es aus Jenna, Nicko und Junge 412 hervor.

Alther schnitt ihnen das Wort ab.

»Wir treffen uns morgen früh im Blauen Anker, das ist eine Schänke im Hafen. Ihr müsst unbedingt kommen. Eure Eltern kommen auch, mit Simon. Sie fahren mit meinem alten Boot, der Molly, bereits den Fluss hinunter. Leider wollten Sam, Erik und Edd und Jo-Jo den Wald nicht verlassen – sie sind ziemlich verwildert, aber Morwenna wird ein wachsames Auge auf sie haben.«

Eine bedrückte Stille folgte. Keinem gefiel, was Alther gesagt hatte.

»Wir sollen weglaufen?«, sagte Jenna ruhig. »Wir wollen bleiben. Und kämpfen.«

»Ich wusste, dass du das sagen würdest«, seufzte Alther. »Dasselbe hätte auch deine Mutter gesagt. Aber ihr müsst jetzt gehen.«

Nicko stand auf.

»In Ordnung«, sagte er widerwillig. »Wir sehen uns morgen in Port.«

»Fein«, sagte Alther. »Gute Fahrt. Wir sehen uns morgen in Port.« Er schwebte in die Höhe und sah zu, wie die drei mit hängenden Köpfen zur Muriel zwei schlichen. Er wartete noch so lange, bis sie ein gutes Stück den Deppen Ditch hinaufgepaddelt waren, dann jagte er im Tiefflug zur Molly zurück. Bald war er nur noch ein kleiner Punkt in der Ferne.

Im selben Augenblick wendete die Muriel zwei und fuhr zurück zur Vergeltung.

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